#10TageGegenPhishing: Initiative warnt erneut vor digitalen Betrugsmaschen

veröffentlicht am 14.10.2026

Mit der Initiative „#10TageGegenPhishing“ wollen Bundeskriminalamt, Österreichische Nationalbank und rund 60 Partner für Phishing und andere digitale Betrugsformen sensibilisieren. Die aktuellen Schadenszahlen zeigen, wie relevant das Thema für Konsument:innen ist.

Am 9. Oktober 2026 wurden zum dritten Mal die „10 Tage Gegen Phishing“ gestartet. Die österreichweite Präventionsinitiative soll auf aktuelle Internet-Betrugsmaschen aufmerksam machen und Konsument:innen dabei unterstützen, verdächtige Nachrichten und Aufforderungen frühzeitig zu erkennen.

Getragen wird die Initiative von Sicherheitsbehörden, Banken, Unternehmen und weiteren Organisationen wie der Watchlist Internet. Rund 60 Partner beteiligen sich in diesem Jahr und verbreiten die Präventionsbotschaften über ihre jeweiligen Kommunikationskanäle.

Phishing verursacht weiterhin hohe Schäden

Wie aktuell das Problem ist, zeigen die Fallzahlen: 2025 wurden in Österreich rund 7.000 Phishing-Fälle mit einem Schaden von etwa 22 Mio. Euro registriert. In den ersten neun Monaten 2026 waren es bereits rund 5.000 Fälle und etwa 19 Mio. Euro Schaden.

Beim Phishing versuchen Kriminelle, beispielsweise mit gefälschten Nachrichten oder Webseiten an persönliche Daten oder Zahlungsinformationen zu gelangen. Dabei werden die Betrugsmaschen laufend an aktuelle Entwicklungen angepasst.

Im Frühjahr 2026 kursierten etwa Phishing-Nachrichten zu angeblich notwendigen Verlängerungen von ID-Austria-Zertifikaten. Rund 100 Menschen wurden Opfer dieser Masche. Der entstandene Schaden belief sich auf knapp 500.000 Euro.

Gemeinsam vor aktuellen Betrugsmaschen warnen

Die zehntägige Kampagne soll die Präventionsarbeit gegen Phishing verstärkt in die Öffentlichkeit tragen. Ziel ist es, möglichst viele Menschen über aktuelle Betrugsformen zu informieren und für verdächtige Nachrichten zu sensibilisieren. Denn insbesondere bei unerwarteten Aufforderungen zur Preisgabe persönlicher Daten, Zugangsdaten oder Zahlungsinformationen ist Vorsicht geboten.

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