Abgepackter Streusplitt: Keine Asbestfasern in untersuchten Produkten gefunden
veröffentlicht am 01.07.2026
Eine gemeinsame Schwerpunktaktion des Sozialministeriums sowie der Bundesländer Burgenland, Wien und Salzburg hat keine Hinweise auf Asbest in abgepacktem Streusplitt ergeben.
Insgesamt wurden 20 Proben aus Baumärkten und dem Baustoffhandel entnommen und von einem akkreditierten Prüfinstitut untersucht. In keiner der Proben konnten Asbestfasern nachgewiesen werden.
Berichte zu Asbestfunden in burgenländischen Steinbrüchen
Auslöser der Schwerpunktaktion waren Berichte über Asbestfunde in unterschiedlichen Steinbrüchen im Burgenland. Da Gesteinsmaterial aus den betroffenen Steinbrüchen auch im Einzelhandel gelangt sein könnte, wurde eine Überprüfung von abgepackten Streusplitt eingeleitet.
Bei allen überprüften Produkten blieb der Asbestnachweis negativ. Damit ergaben sich im Rahmen der Aktion keine Hinweise auf eine Belastung der untersuchten Streusplitt-Produkte.
Das Sozialministerium weist dennoch darauf hin, dass die Ergebnisse lediglich eine Momentaufnahme darstellen. Die Untersuchungen beziehen sich ausschließlich auf die gezogenen Proben und erlauben keine allgemeingültige Aussage über sämtliche am Markt erhältlichen Produkte oder zukünftige Produktionschargen. Sollten neue Hinweise auf mögliche Belastungen vorliegen, könnte eine Wiederholung der Schwerpunktaktion erforderlich werden.