Achtung „heiße“ Fallen

veröffentlicht am 13.10.2022

Watchlist Internet warnt vor Fake-Heizgeräten

Nicht nur die aktuelle Kampagne der Bundesregierung fordert zum Energiesparen auf. Angesichts der enorm gestiegenen Preise ist es auch im Interesse aller Konsumentinnen und Konsumenten, weniger Strom zu verbrauchen.

Wunderbar warm und trotzdem geringer Stromverbrauch…

…heißt es in den Angeboten der Online-Shops. Die manchmal auch als Steckdosen-Heizlüfter bezeichneten Geräte versprechen z.B., dass sich jeder Raum mit 30% weniger Energie als Standard-Raumheizgeräte schnell erwärmen lässt. Überraschender Weise sind viele dieser Geräte auch gerade im Angebot, aber nur mehr in geringer Stückzahl zur Verfügung… 

Doch die Expertinnen und Experten von Watchlist Internet raten unbedingt davon ab, vor allem wenn die Firmen, die dahinter stecken, ihren Firmensitz z.B. in Hongkong haben:
Aus Erfahrungen wissen wir aber, dass Bestellungen aus sogenannten „China-Shops“ zahlreiche Probleme verursachen. Nicht nur die Lieferung dauert ewig, in der Regel erhalten Sie auch nicht das gewünschte Produkt, sondern minderwertige, nicht funktionstüchtige Ware. Eine Rücksendung ist meist nicht möglich, da der Online-Shop nicht erreichbar ist, keine Rücksendeadresse angibt oder die Rücksendekosten höher sind, als das Produkt gekostet hat. Leider bleiben Sie in vielen Fällen auf Ihren Kosten sitzen, denn eine Durchsetzung Ihres gesetzlichen Rücktrittsrechts ist bei Shops außerhalb der EU bzw. „China-Shops“ sehr schwierig.

Auf der Website Watchlist Internet: Lieferzeiten & Zahlung beim Online-Shopping: Das sind Ihre Rechte (watchlist-internet.at) kann man nachlesen, welche Rechte Verbraucher:innen beim online shopping haben und warum China-Shops problematisch sein können.

Was Sie unbedingt noch wissen sollten:

Die Angst vor der Winterkälte im Zusammenhang mit den Energiepreisen bringt manche „brandgefährliche“ Idee in Umlauf.

Bei sogenannten Teelichtöfen können, da sehr viele Kerzen dicht bei einander stehen, sehr hohe Flammen entstehen. Wenn man versucht diese mit Wasser zu löschen, entstehen riskante  Stichflammen.

Dringend abzuraten ist auch davon, Feuerstellen oder Heizgeräte die für das Freie konzipiert sind (Feuerschalen, Heizschwammerl u.a.), in Innenräumen zu verwenden. Neben der Gefahr, dass das offene Feuer die Umgebung in Brand setzt, entsteht bei diesen „Alternativen“ Kohlenmonoxid – d.h. es droht Erstickungsgefahr.

 

 

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