Wander- und Trekkingstöcke am Prüfstand

veröffentlicht am 04.11.2022

In den letzten Jahren erlebte der Wandersport einen massiven Aufschwung: immer mehr Menschen erfreuen sich an der Entdeckung idyllischer Landschaften abseits des Alltagsgeschehens. Die große Beliebtheit lässt sich auch an der immer größer werdenden Auswahl an Wanderequipment beobachten.

Wanderstöcke lehnen an Baum, © Bild von Markus Spiske auf Unsplash

Um für eine Wandertour gerüstet zu sein, dürfen für viele Menschen Wanderstöcke natürlich nicht fehlen. Sie schonen die Knie- und Sprunggelenke, auch die Beinmuskulatur wird entlastet. Vor allem beim Abstieg sind sie ein willkommenes Hilfsmittel. Jedoch bergen diese auch Gefahren: ein Stock muss den Kräften, die auf ihn einwirken, auch standhalten. Mangelhafte Produkte können fatale Folgen haben, bis hin zu schweren Verletzungen. Um die Sicherheit von Konsument:innen zu gewährleisten, wurde von Seiten des Sozialministeriums ein Marktüberwachungsprogramm mit Stichproben initiiert.

Sicherheitstechnische Prüfung von Wander- und Treckingstöcken: kein Produkt bedenklich

Die Produktsicherheitsaufsichtsorgane der Länder wurden beauftragt, in Summe 10 Wanderstöcke als Proben zu ziehen. Es galt, die gesamte Preisspanne abzudecken. Somit lag das kostengünstigste Wanderstockpaar bei € 5,99; das Teuerste bei € 139,95. Vorweg: kein Produkt war so mangelhaft, dass eine behördliche Maßnahme notwendig geworden wäre, zumal es in der Praxis auch wenig konkrete Verbraucherbeschwerden gibt. Vier Stöcke – davon drei im untersten Preissegment – haben die sicherheitstechnische Prüfung vollumfänglich bestanden. Die restlichen sechs unterschritten die von der nicht verbindlichen Norm festgelegten Werte nur knapp und können damit auch als sicher eingestuft werden. Dennoch wurde diesen Herstellern empfohlen, die Produkte zu optimieren.

Bitte teilen Sie uns Beobachtungen oder Unfälle mit gefährlichen Verbraucherprodukten formlos per E-Mail unter produktsicherheit@sozialministerium.at mit. Nur mit Ihrer Hilfe können wir rechtzeitig Maßnahmen setzen und damit vielleicht weitere Unfälle verhindern.

 

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