Vorsicht: Aktuell sind Betrugsmails mit dem Betreff: „Energiekosten – jetzt 475,- Euro erhalten“ im Umlauf!

veröffentlicht am 23.09.2022

Die Watchlist Internet, Österreichs zentrale Informationsplattform zu Internet-Betrug und Online-Fallen, warnt vor einer E-Mail-Nachricht, in der die Auszahlung eines Energiekostenausgleiches von 475,- Euro beworben wird.

Viele Haushalte erhalten derzeit von der österreichischen Bundesregierung einen Energiekostenausgleich in Höhe von 150,- Euro sowie im Rahmen des Klima- und Teuerungspakets einen Zuschuss von 500,- Euro pro Erwachsenem bzw. 250,- Euro pro Kind.

Glühbirne und Euromünzen, © Bild von VV1ntermute auf Pixabay
Eine E-Mail-Nachricht die informiert, dass man sich einen „zusätzlichen“ Zuschuss für Energiekosten von 475,- Euro sichern kann, würde daher bei vielen Verbraucher:innen kein Misstrauen erwecken.

Die Watchlist-Internet hat sich die Nachricht genauer angesehen und festgestellt, dass kein Zusammenhang mit den aktuellen staatlichen Ausschüttungen wie Energiegutschein und Klima- und Anti-Teuerungsbonus besteht.

Tatsächlich führt der im E-Mail angeführte Link auf die Webseite: „Lars Meyer Geld-System“, bei der es sich laut Watchlist Internet um eine betrügerische Investment-Plattform handelt, die darauf abzielt Verbraucher:innen in eine Investitionsfalle zu locken.

Verbraucher:innen, die ihre Telefonnummer oder E-Mailadresse bekannt geben, erhalten danach laufend Anrufe, zahlreiche Spam-Nachrichten und verlieren durchgeführte Investitionen.

So schützen Sie sich vor der aktuellen Betrugsmasche

  • Haben Sie eine entsprechende E-Mail erhalten, löschen sie diese umgehend, dann gehen Sie kein Risiko ein.
  • Wenn Sie dem Link gefolgt sind, verlassen Sie sofort die Webseite.
  • Haben Sie bereits Ihre E-Mailadresse bekannt gegeben, ignorieren Sie alle weiteren E-Mails. Sie können den:die Absender:in blockieren und weitere E-Mails direkt in den Spam-Ordner verschieben. Auch Anrufe sollten Sie ignorieren bzw. sofort abbrechen.
  • Falls Sie bereits Geld investiert haben, verständigen Sie Ihre Bank, eventuell besteht die Möglichkeit überwiesene Beträge rückbuchen zu lassen.
  • Sind Sie Geschädigte:r eines Betruges geworden, erstatten Sie eine Anzeige bei der Polizei.

Ausführliche Informationen zu der aktuellen Warnung sowie Beratungsstellen für Betroffene können auf der Watchlist Internet nachgelesen werden.

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