Tipps gegen SPAM-SMS

veröffentlicht am 10.08.2021

Woran man SPAM-SMS erkennt und wie man am besten damit umgeht 

Manche Spam-SMS sind leichter zu erkennen als andere, denn sie enthalten offensichtliche Rechtschreib- und/oder Grammatikfehler und lauten ungefähr so: „Ihr Paket wurde verschict. Bitte uberprufen und akleptieren Sie es“. Es gibt aber auch Spam-SMS, die keine auffälligen Fehler enthalten und somit schwieriger zu entlarven sind. Weiters wird in den SPAM-SMS ein Link angeführt, den man keinesfalls anklicken sollte, denn dieser fordert zum Herunterladen einer App auf, hinter der sich ein Virus, ein sogenannter Trojaner, verbirgt. Diese Trojaner agieren im Hintergrund und können an sensible Daten wie das Log-In-Passwort zum Online-Banking oder die Kontaktliste herankommen, ohne dass das Opfer etwas davon merkt. Banken oder Paketzusteller verschicken jedenfalls keine SMS, die einen Link enthalten.

Daher gilt: ist ein Link in einer SMS enthalten, so ist Vorsicht und gleichzeitig Skepsis angebracht. Bekommen Sie eine SMS mit einem Link von einer Ihnen bekannten Nummer, dann ist das Handy dieser Person mit höchster Wahrscheinlichkeit von solch einem Virus betroffen. In diesem Fall sollten Sie direkt bei der ihnen bekannten Person nachfragen und sich Klarheit verschaffen.

Nachricht als Spam markieren und blockieren

Wenn Sie eine Spam-SMS erhalten haben, so ist es ratsam, die Nachricht als Spam zu markieren und die Nummer zu blockieren. Im Folgenden finden Sie für Android und Apple eine Anleitung:

Handy mit gesperrtem Bildschirm, © Bild von geralt auf Pixabay

Android:

  • SMS öffnen
  • Dreipunkte-Menü oben rechts antippen
  • "Details" > "Blockieren und als Spam melden" > "Spam melden"
  • Mit OK bestätigen

Apple:

  • Konversation öffnen
  • Auf die Nummer tippen
  • Auf den Info-Button "i" tippen
  • "Anrufer blockieren" auswählen

Nach diesen Schritten ist es auch empfehlenswert, die SMS zu löschen.

Weitere Schutzmaßnahmen

Das Empfangen solcher SPAM-SMS lässt sich leider nicht gänzlich verhindern. Dennoch verfügen die Geräte über einige Funktionen, die Abhilfe verschaffen. Apple User beispielsweise können durch das geschlossene System nur Inhalte aus dem Apple Store und nicht von anderen Websites herunterladen. Das erschwert es den Trojanern, Apple-Handys zu infizieren. Die Google Messenger App wiederrum enthält einen integrierten Spamschutz. Des Weiteren bieten Mobilfunkanbieter wie Drei, Magenta und A1 ihren Kundinnen und Kunden sogenannte Schutzpakete an, die zwar nicht die SMS, sondern die Website blockieren, von denen die Trojaner heruntergeladen werden. Diese Pakete kann man zusätzlich zu seinem Tarif buchen, die Preise variieren je nach Anbieter (Drei 1,50€/Monat; Magenta und A1 1,90€/Monat). Es ist auch theoretisch möglich, eine Anzeige gegen den SMS-Betrug einzureichen, jedoch wird diese in den meisten Fällen ins Leere gehen, da sich die Ermittlung der Täterinnen und Täter sehr schwierig gestaltet.

Sie bekommen ständig Spam-SMS? Hier können Sie die Nummer melden.  Alle Infos zum Nachlesen finden Sie hier

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