Smartwatches, Fitnessarmbänder und Gesundheits-Apps

veröffentlicht am 04.09.2020

Die Etablierung von Smartwatches, Fitnessarmbändern und Gesundheits-Apps bringt im alltäglichen Leben viele Vorteile, aber auch eine Menge Risiken

Fitness-Armbänder und Smartwatches (sog. „Wearables“ engl. = tragbare Elektrogeräte) haben viele nützliche Funktionen: Sie können Schritte zählen, Pulsfrequenzen messen, verbrauchte Kalorien berechnen, Körpertemperaturen bestimmen oder auch den Schlafrhythmus überwachen. Zudem sind Smartwatches auch als Kommunikationshilfe und „Fernbedienung“ für das Handy zu gebrauchen. Auch Gesundheits-Apps dienen als Abnehmhilfe oder der Verbesserung der Fitness. Durch diese Eigenschaften können die sogenannten „Wearables“ und auch Gesundheits-Apps dabei helfen, Bewusstsein für einen gesünderen Lebensstil zu schaffen und so bei der eigenen Gesundheitsvorsorge helfen.

Mann mit Smartwatch, © Photo by Solen Feyissa on Unsplash

Da es sich bei den oben genannten, erhobenen Werten jedoch um sensible, persönliche Daten handelt, ist bei der Nutzung Vorsicht geboten. Viele Hersteller von Fitnessarmbändern, Smartwatches oder Gesundheits-Apps nutzen die gesammelten Daten zum Zwecke der Forschung oder des Marketings. Außerdem können sie an verbundene Unternehmen weitergegeben werden. Es könnte hierbei zur Verbindung mit anderen Informationen kommen und beispielsweise zu mehr personalisierter Werbung führen. Auch Versicherungen und Gesundheitseinrichtungen haben Interesse an diesen Daten.  

Aufgrund der steigenden Beliebtheit dieser Produkte, ist das Angebot auf dem Markt groß. Um hierbei über die bereits beschriebenen Datenschutzrisiken und auch über die Qualität betreffend Messwertgenauigkeit Bescheid zu wissen, lesen Sie den Testbericht über Fitnessarmbänder und Smartwatches des VKI.

Weiterführende Informationen finden Sie außerdem unter folgendem Link.

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