Positives Ergebnis des Lebensmittelsicherheitsberichts 2019

veröffentlicht am 21.08.2020

Die bereits guten Ergebnisse des Vorjahres konnten sogar noch verbessert werden

Auch heuer wurde dem Parlament vom Gesundheitsressort wieder der Lebensmittelsicherheitsbericht präsentiert. Dieser gibt einen Überblick über alle Daten, die aufgrund geltendem EU-Recht über die Kennzeichnung und Sicherheit von Lebensmitteln, Kosmetika, Spielzeug, Verpackungsstoffen und Trinkwasser erhoben wurden. Die staatlichen Kontrollen zeigten eindeutig gute Ergebnisse:

Auswahl an Lebensmittel, © Photo by Maddi Bazzocco on Unsplash


Gemäß Lebensmittelsicherheits- und Verbraucherschutzgesetz (LMSVG) wurden im Jahr 2019 genau 56.342 amtliche Betriebskontrollen vollzogen und 25.752 Proben untersucht. Der Anteil der Lebensmittelbetriebe, in denen es zu Verstößen kam, ist hier beispielsweise auf 7% gesunken, während es im Vorjahr noch 8,5% waren. Betreffend die Proben kam es in 84,3% der Fälle zu keiner Beanstandung, wodurch die Beanstandungsquote von 16,9% im Vorjahr nun auf 15,7% gesunken ist. Die häufigsten Gründe, die zu einer Beanstandung führten, waren mangelhafte Kennzeichnung bzw. Irreführungseignung.

 

Gesundheitsschädlich waren – wie bereits im Vorjahr – 0,5% der Proben. Der höchste Anteil der gesundheitsschädlichen Proben war bei den Spielzeugen zu finden (4,8%), gefolgt von Meeresfischen (4,1%), industriell hergestelltem Speiseeis (4,1%), Wildbreterzeugnissen (3,8%) und rohen Eiern (3,1%).

Die Ergebnisse der Kontrollen sind das Produkt des Zusammenwirkens der Bundesländer, der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) und des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz.

Nähere Informationen und den vollständigen Bericht finden Sie unter folgendem Link

Lebensmittelcheck

Nicht immer braucht es Behörden, die Verstößen im Lebensmittelbereich nachgehen - jede/r Einzelne kann ihre/seine Beobachtungen zu intransparenten Angaben über Lebensmittelinhaltsstoffe, Füllmengen, Kennzeichnungen oder Verpackungsgrößen mitteilen und zwar über die Website 

https://www.konsument.at/lebensmittelcheck., die der Verein für Konsumenteninformation im Auftrag des Sozialministeriums betreibt. 

Der VKI kontaktiert die Firmen. Jeden Monat wird im KONSUMENT-Print-Heft ein Beitrag über ein Produkt, bei dem Verpackung und Inhalt nicht zusammenpassen, veröffentlicht.


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