Mit dem Fahrrad durch den Herbst

veröffentlicht am 18.09.2020

Die richtige Fahrradbeleuchtung für mehr Sicherheit im Straßenverkehr

Gerade im Herbst gibt es oft schlechte Sicht- und Fahrverhältnisse: Die Tage werden kürzer und schnell wird man von der Dunkelheit überrascht. Daher ist es wichtig, auf eine gut funktionierende Fahrradbeleuchtung zu achten. Denn funktionierende Licht- und Beleuchtungsanlagen sind entscheidend für mehr Sicherheit im Straßenverkehr. 

Vorne weiß, hinten rot

Laut der geltenden Fahrradverordnung, brauchen Fahrräder eine Lichtanlage sowohl vorne als auch hinten. Wichtig zu wissen ist, dass das vordere Licht nicht blinken darf; diese Lichtquelle kann weiß oder hellgelb sein.

Das Rücklicht muss rot sein; es kann auch blinken. Expertinnen und Experten empfehlen als Rücklicht sogenannte Standlichter zu verwenden, die beim Stehen z.B. an eine Kreuzung weiter leuchten.   

Fahrradreifen mit Reflektoren, © Photo by freestocks on Unsplash

Auch an den Pedalen und Radspeichen müssen Reflektoren angebracht sein. 

Die Reflektoren an den Pedalen sind in gelber Farbe zu verwenden; sie müssen nach vorne und hinten wirken.  

Mindestens zwei (gelbe oder weiße) Speichen-Reflektoren müssen am Fahrrad an jedem Reifen angebracht sein und zur Seite wirken.


Was noch zu beachten ist

Bei Tageslicht und guter Sicht dürfen Radfahrerinnen und Radfahrer auch ohne Licht unterwegs sein. Umgekehrt müssen bei schlechter Sicht und bei Dunkelheit Scheinwerfer und Rücklicht in Betrieb sein. 

Verwendet werden können auch aufsteckbare und/oder batteriebetriebene Lichtanlagen. Diese können gegebenenfalls beim Abstellen des Fahrrades abgenommen werden. Mit dieser Vorgehensweise schützt man seine Geräte vor einem allfälligen Diebstahl. 

Neben einer Fahrradlichtanlage, sind natürlich auch funktionierende Bremsen und eine Klingel oder Hupe vorgeschrieben.  

Die Fahrradverordnung regelt außerdem noch die Ausstattung, Anhänger, Kindersitze und anderes. Hier finden Sie alle Details zum Nachlesen. 

Stiftung Warentest: 19 akkubetriebenen Scheinwerfer wurde getestet

Stiftung Warentest hat 19 akkubetriebene Front- und Rücklichter zwischen € 25,- bis € 150 verglichen. Prüfkriterien waren: Licht und Sicht, Handhabung und Haltbarkeit.

Das Ergebnis des Testes: Gutes Licht muss nicht unbedingt teuer sein.

Der Testsieger „Trelock LS760 I-Go Vision“ lag mit knapp € 100,- im oberen Preissegment, doch das Produkt „Cateye GVolt50“ um € 37,- erreichte mit „gut“ den dritten Platz.

Nähere Informationen zum Test finden Sie hier.

Radlobby Österreich

Weitere Informationen rund um die Fahrradbeleuchtung und vieles mehr, finden Sie auch auf der Website der Radlobby Österreich.

Die Radlobby Österreich setzt sich für radfreundliche Rahmenbedingungen und die Akzeptanz des Fahrrades als vollwertiges Verkehrsmittel ein.

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