Frühlingszeit ist Fahrradzeit

veröffentlicht am 29.04.2022

Gerade im Frühling, wenn es wieder warm ist, nutzen viele ein Fahrrad. Ob zur Arbeit, zur Schule oder zum Einkaufen, Fahrradfahren macht den Alltag abwechslungsreicher und ist gut für die Gesundheit. Und wer mit dem Fahrrad unterwegs ist, leistet auch einen wertvollen Beitrag für das Klima, den das Fahrrad gilt als das umweltfreundlichste Verkehrsmittel. 

Ebenso wirkt sich Fahrradfahren positiv auf das Haushaltsbudget aus, denn man spart - derzeit deutlich spürbare - Treibstoffkosten. Verzichtet man gänzlich auf das Auto, zahlt man auch keine Kfz-Versicherungskosten.

Fahrrad in der Wiese, © Bild von Jill Wellington auf Pixabay

Rad fahren und Geld sparen

Aber wieviel Einsparungspotential hat ein Fahrrad eigentlich verglichen mit einem Auto? Die Radlobby Österreich zeigt dazu folgendes Beispiel:

Ausgehend von einer Pendlerstrecke von 10 km je Richtung und durchschnittlich 230 Werktagen pro Jahr, fährt man 4600 km jährlich mit dem Auto. Die jährlichen Treibstoffkosten betragen rund Euro 604,-, geht man von einem Durchschnittsverbrauch von 7,5 l auf 100 km und einem Preis von Euro 1,75 pro Liter aus.

Weitere laufende Kosten die entstehen sind: Für die Werkstatt laut ADAC ca. Euro 60,- monatlich bzw. jährlich rund Euro 720,-. Steuern und Versicherung ca. Euro 100,- pro Monat bzw. jährlich ca. Euro 1.200,-. Weiters ein Wertverlust – bei einem in Österreich am häufigsten verkauften PKW, dem Skoda Octavia – von ca. Euro 300,- monatlich bzw. jährlich ca. Euro 3.600,-. Die jährlichen Gesamtkosten betragen damit rund Euro 6.120,-.

Radfahrer:innen ersparen sich somit bei einer Pendlerstrecke von 10 km, wenn sie auf ein Auto verzichten, jährlich ca. Euro 6.120,- bzw. monatlich rund Euro 510,-. Verglichen damit fallen die Wartungskosten für das Fahrrad wohl kaum ins Gewicht.

Weitere Informationen und Ratgeber für den Radverkehrsalltag, für die Pflege und Wartung von Fahrrädern, das Radfahren mit Kindern sowie Antworten auf Rechtsfragen der Radlobby Österreich finden Interessierte hier.

Die Radlobby Österreich ist der Bundesverband aller österreichischer Alltags-Radfahrinitiativen.

Fahrradhelme für mehr Sicherheit - Kinderfahrradhelme im Test

Beim Radfahren sollte aber die Sicherheit nicht zu kurz kommen. Dazu tragen vor allem Fahrradhelme bei. In Österreich besteht für Kinder bis zum 12. Lebensjahr eine Radhelmpflicht, auch wenn sie nur mitfahren.

Der ÖAMTC und seine Testpartner haben 18 Kinderfahrradhelme getestet. Die Prüfkriterien waren: Sicherheit, Handhabung, Hitzebeständigkeit und Schadstoffe.

Im aktuellen Test schnitten 5 Modell gut ab. Das Testergebnis zeigte auch, dass selbst günstige Fahrradhelme für Kinder durchaus einen guten Schutz bieten. 

Der Testsieger ist Abus Youn-l 2.0. Weitere 4 Modelle erhielten ebenfalls eine gute Gesamtnote: Alpina Pico Flash, der Casco Mini 2, der bei Lidl erhältliche Crivit Kinder Fahrradhelm um Euro 12,- und der Bell Sidetrack II MIPS.

Im Durchschnitt kostet ein guter Kinderfahrradhelm rund Euro 50,- (inkl. etwaiger Versandkosten). Eltern sollten jedenfalls auch ihr Kind beim Kauf des Fahrradhelmes mitentscheiden lassen. Denn der beste Helm nützt nichts, wenn das Kind ihn nicht tragen möchte, etwa da er nicht gut sitzt oder ganz einfach nicht die richtige Farbe hat.

Weitere Informationen zu dem Test finden Interessierte hier.

Konsumentenfragen Newsletter

Aktuelle Neuigkeiten aus allen Bereichen der Konsumentenfragen