Fake-Shop Detector: Jetzt Entwicklung als Beta-TesterIn unterstützen!

veröffentlicht am 14.09.2021

Immer mehr Konsumenten und Konsumentinnen tappen in die Falle von betrügerischen Onlineshops. Sie erhalten trotz Zahlung keine oder eine minderwertige oder sogar völlig falsche Ware. Doch wurde einmal Geld überwiesen, gibt es kaum Chancen dieses wieder zurückzubekommen. Die Informationsplattform Watchlist Internet informiert deshalb laufend über aktuelle Betrugsfallen und warnt vor Fake-Shops. 

Grafik zu Fake-Shop, © Österreichisches Institut für angewandte Telekommunikation ÖIAT
Im Projekt der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) SINBAD wird an der automatisierten Detektion von Fake-Shops für den Schutz von Konsumenten und Konsumentinnen geforscht. Entwickelt wurde ein Fake-Shop Detector – die Beta-Version dieser Software kann bereits heruntergeladen und im Browser installiert werden. 

Künstliche Intelligenz für die Erkennung von Fake-Shops

Der Fake-Shop Detector überprüft jede abgerufene Website in zwei Schritten: Als erstes wird eine Datenbank zu seriösen und betrügerischen Onlineshops durchsucht. Kennt das Programm einen aufgerufenen Shop nicht, wird dieser als zweites mithilfe Künstlicher Intelligenz analysiert.

Für jede besuchte Website erscheint ein Symbol neben der Adressleiste. Es handelt sich um eine Risikobewertung nach Ampelsystem: Grün ist eine Entwarnung, Gelb ruft nach Ihrer Initiative und Rot ist ein Warnsignal. Der Fake-Shop Detector warnt damit in Echtzeit vor betrügerischen Onlineshops.

Jetzt die Beta-Version des Fake-Shop Detectors installieren

Ab sofort kann die Beta-Version des Fake-Shop Detectors heruntergeladen werden. Der Detector ist als kleines Zusatzprogramm (auch „Plugin“ oder „Erweiterung“ genannt) für die Internetbrowser Firefox, Google Chrome, Microsoft Edge verfügbar unter www.fakeshop.at/download/.  

Wollen Sie die Entwicklung des Fake-Shop Detectors unterstützen?

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Zum Projekt 

Das FFG-Projekt SINBAD wird finanziert im Sicherheitsforschungs-Förderprogramm KIRAS des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus. Im Konsortium sind das Österreichische Institut für angewandte Telekommunikation (ÖIAT), AIT Austrian Institute of Technology GmbH, Ciuvo GmbH, X-NET Services GmbH und der Bedarfsträger BMSGPK.

Informationen zum Projekt: https://projekte.ffg.at/projekt/3807747

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