Europäischer Jugend-Karlspreis 2023

veröffentlicht am 24.01.2023

Bewerbungen sind bis 2. Februar 2023 möglich.

Der Jugend-Karlspreis ist Ergebnis einer gemeinsamen Initiative des früheren Präsidenten des Europaparlaments und des Ehrenvorsitzenden der Karlspreisstiftung (benannt nach Karl dem Großen). Ziel war und ist es, das europäische Bewusstsein der jungen Menschen zu stärken und Projekte zu fördern, die dazu beitragen können. Der Jugend-Karlspreis wurde erstmals 2008 verliehen.

Werbebanner Jugendkarlspreis 2023, © Europäisches Parlament

Sie arbeiten mit Ihren Schülerinnen und Schülern an Projekten, die sich mit den Ideen der Europäischen Union beschäftigen?

Dann sollten Sie sich überlegen, ob Sie Ihre Klasse nicht auch für diesen Wettbewerb anmelden.

Bedingungen für die Einreichung

An diesem vom Europäischen Parlament und der Stiftung Internationaler Karlspreis ausgeschriebenen Wettbewerb können sich junge Menschen im Alter von 16 - 30 Jahren beteiligen.

Die Projekte müssen folgende Kriterien erfüllen:

Beitrag zur Verständigung in Europa und auf internationaler Ebene.

Entwicklung eines gemeinsamen Bewusstseins für die europäische Identität und Integration.

Vorbildwirkung für in Europa lebenden jungen Menschen und Aufzeigen praktischer Beispiele für das Zusammenleben der Europäer:innen als Gemeinschaft.

Wer wählt aus und welche Preise gibt es?

In jedem Mitgliedstaat wählt eine nationale Jury unter den eingereichten Projekten aus und nominiert Eines für den Preis. Über diese insgesamt 27 Bewerbungen entscheidet eine europäische Jury und prämiert 3 Projekte. Die Preisträger:innen erhalten jeweils bis zu 7.500,- Euro. Zur Preisverleihung nach Aachen werden auch alle anderen der insgesamt 27 Nominierten eingeladen.

Die Themen der bisherigen Preisträger:innen befassten sich mit Jugendaustausch und Initiativen in den Bereichen Kunst, Kultur und Sport. Auch Online-Projekte mit europäischer Dimension haben eine Chance, ausgezeichnet zu werden.

Die Preisträger:innen von 2022

Der erste Preis erging an das „Orquestra Sem Fronteiras“ (Orchester ohne Grenzen) aus Portugal. Bei dem Projekt ging es darum, die Talente junger Musiker:innen zu fördern, mit dem Ziel, soziale und kulturelle Ungleichheiten abzubauen.

Den zweiten Preis erhielt das tschechische Projekt „Politika (nejen) pro mladé“ [Politik (nicht nur) für junge Menschen]. Im Rahmen dieses Projekts trafen sich junge Politiker:innen, um über Politik, Demokratie und Menschenrechte zu debattieren.

Das deutsche Projekt „Ukrainian Vibes – European Public Sphere“, das von Democracy International organisiert wurde, erhielt den dritte Preis. Im Rahmen des Projektes trafen sich Menschen aus 35 Ländern in virtuellen Debatten, um zu den Themen Demokratie, europäische Integration und nachhaltige Entwicklung zu diskutieren. Im Mittelpunkt der Initiative standen die Beziehungen zwischen der EU und der Ukraine.

Weitere Informationen über die bisherigen Sieger:innenprojekte sind hier nachzulesen.

Alle Informationen zum diesjährigen Wettbewerb, Anmeldeformular, Teilnahmebedingungen etc. finden Interessierte hier

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