Wer bekommt ein Basiskonto und was kostet es?

Eine Übersicht aller Informationen zum Thema finden Sie unter Das Basiskonto

Beachten Sie auch die am Ende der Seite angeführten Kontakte, Materialien und Links.

Wer hat ein Recht auf ein Basiskonto?

  • Nur KonsumentInnen haben ein Recht auf ein Basiskonto. Sie können das Konto daher nicht für eine gewerbliche, selbstständige oder landwirtschaftliche Tätigkeit eröffnen.
  • Die KonsumentInnen müssen sich rechtmäßig in der EU aufhalten. Ein Recht auf ein Basiskonto haben also alle StaatsbürgerInnen eines EU-Staates. Aber auch Angehörige von Staaten außerhalb der EU mit einem Aufenthaltsrecht in einem EU-Staat haben ein Recht auf ein Basiskonto. Dieses Aufenthaltsrecht haben z.B.:
    - ArbeitnehmerInnen
    - Familienangehörige
    - StudentInnen
    - AsylwerberInnen
    - sogenannte Geduldete

Wichtig

Wenn Sie bereits ein Zahlungskonto bei einer österreichischen Bank haben, kann die Bank die Eröffnung eines Basiskontos ablehnen, solange das bestehende Konto nicht gekündigt wurde. Sie können in diesem Fall aber verlangen, dass die Bank ihr altes Konto für Sie kündigt und den Kontowechsel durchführt. Das Basiskonto können Sie entweder bei Ihrer bisherigen Bank oder bei einer anderen Bank eröffnen.

Wieviel darf ein Basiskonto pro Jahr kosten?

Für ein Basiskonto darf die Bank höchstens Euro 80,- pro Jahr verrechnen. Sozial oder wirtschaftlich schwache Personen zahlen für ein Basiskonto maximal Euro 40,- pro Jahr.

In diesem Betrag sind alle nutzbaren Dienstleistungen und Nebenleistungen enthalten. Wenn Sie diesen Jahresbeitrag bezahlt haben, entstehen für Sie also keine weiteren Zusatzkosten.

Wer hat Anspruch auf die niedrigeren Kosten?

Der Minister für Konsumentenschutz hat festgelegt, wer Anspruch auf eine ermäßigte Gebühr von höchstens Euro 40, pro Jahr hat. Die wichtigsten Personengruppen sind:

  • Personen mit einer bedarfsorientierten Mindestsicherung  
  • Personen mit einer Mindestpension  
  • Personen mit einem Einkommen (Gehalt, Pension, Arbeitslosengeld, Notstandshilfe, Lehrlingsentschädigung) unter dem Existenzminimum  
  • Studierende, die Studienbeihilfe bekommen  
  • Personen, die von einem Schuldenregulierungsverfahren betroffen sind  
  • Personen, die von der Rundfunkgebühr befreit sind oder einen Zuschuss zum Fernsprechentgelt erhalten  
  • obdachlose Personen  
  • AsylwerberInnen oder abgelehnte AsylwerberInnen, die ein Staat nicht abschieben kann (sogenannte Geduldete)  
  • vergleichbar sozial oder wirtschaftlich schwache Personen aus anderen EU-Staaten
24.02.2018

OGH: intransparente Zinsgleitklausel

Das Auffinden zur Berechnung genannter Referenzwerte darf keinen Aufwand nach sich ziehen

11.12.2017

Kein Einwendungsdurchgriff beim Fremdwährungskredit

Rückabwicklung des Lebensversicherungsvertrags hat keine Auswirkung auf den Fremdwährungskredit

21.07.2017

Keine Zinsuntergrenze ohne Zinsobergrenze im Kreditvertrag

OGH bestätigt erneut Ansicht der KonsumentenschützerInnen

26.05.2017

OGH zur Vertragsauslegung bei Fremdwährungskrediten

Kein Mindestzinssatz in Höhe des Aufschlags, aber auch nicht weniger als 0% Zinsen

15.05.2017

OGH: Kein Rücktrittsrecht nach der Bestimmung über Vorauszahlungskäufe beim Fremdwährungskredit

Wortlaut, Wertung und Zweck der Regelung umfassen engen Anwendungsbereich der Ansparverträge

Schnellsuche