Aufgepasst beim Einkaufen (11.02.2019)

Tipps damit Sie keine bösen Überraschungen erleben

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Sie haben ganz vorbildlich vor dem einkaufen eine Einkaufsliste geschrieben. Nur das was wirklich benötigt wird, wird eingekauft und trotzdem wundern Sie sich, wenn Sie zu Hause angekommen sind. Obwohl gar nicht so viel in ihren Vorratsschränken landet ist die Rechnung wieder so hoch wie die letzten Male. Und manchmal ist im Produkt auch nicht immer das enthalten, was sie erwartet hätten. Der VKI hat in seinem Blog „Prost, Mahlzeit!" ein paar Hinweise worauf Sie achten müssen.

Vorsicht – Mogelpackungen

Immer wieder im Visier der Konsumentenschutzeinrichtungen sind die sogenannten Mogelpackungen. Viel Verpackung, wenig Inhalt - die Enttäuschung und Überraschung kann manchmal groß sein.

  • Achten Sie auf die Grundpreisangaben, d.h. die Preise pro Liter oder Kilo; nur so können Sie sicher sein, ob die „Sonderangebote" wirklich günstig sind. Der Grundpreis muss wie alle Preise leicht lesbar und dem Produkt eindeutig zugeordnet sein!
  • Prüfen Sie die Produkte nach Gewicht und Nettofüllmenge; die Größe der Verpackungen sagt nichts über den tatsächlichen Inhalt aus.
  • Besonders ärgerlich sind versteckte Preiserhöhungen; es kann passieren, dass zwar die Verpackungsgröße und der Preis gleichgeblieben sind, die Packung aber weniger Inhalt hat. Auch hier helfen die Grundpreisangabe und ein gutes Gedächtnis, denn nur so können Sie feststellen, dass es versteckte Preiserhöhungen gegeben hat.

Wenn Sie ihrem Ärger Luft machen wollen, können Sie beim VKI Lebensmittel-Check Produkte melden. Der VKI geht den Beschwerden nach, nimmt Kontakt mit den Herstellern auf und besonders auffallende Verstöße werden veröffentlicht.

Ein persönlicher Tipp des Redaktionsteams: die Zahl an Geschäften die Lebensmittel unverpackt verkaufen nimmt immer mehr zu. So sind Sie sicher vor Mogelpackungen geschützt.


Irreführende Werbung

Auch das ist ein ständiges Ärgernis der Konsumentinnen und Konsumenten und Dauerthema der Konsumentenschützer/innen.
Ein paar Beispiele: Früchtetee, ohne der auf der Verpackung abgebildeten Früchte, Fruchtjoghurt mit Aromen statt Obst, gesundheitsbezogene Angaben obwohl die Produkte zu viel Fett und/oder Zucker enthalten, als österreichische Erzeugnisse angepriesene Artikel obwohl die Herstellung in einem anderen Land erfolgt ist.

Auch hier hilft nur größtmögliche Aufmerksamkeit beim Einkaufen. Bei Verdacht, dass etwas falsch deklariert sein könnte, schicken Sie eine Meldung an den Lebensmittel-Check.

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