ERASMUS plus - das Förderprogramm für Bildung, Jugend und Sport (11.01.2019)

Jugend in Aktion für die außerschulische Jugendarbeit

© Jugend in Aktion, Ausschnitt der Website

Das Wort Erasmus steht für „European Region Action Scheme for the Mobility of University Students". Hinter Erasmus+ steht ein Austauschprogramm für Schülerinnen und Schüler sowie Studierende, das es bereits seit 1987 gibt.

ACHTUNG! Das Programm läuft nur mehr bis 2020, ob es eine Nachfolge geben wird ist noch ungewiss.


Ziele und Schwerpunkte

Im Jugendbereich verfolgt Erasmus+ unter anderem folgenden Ziele:

  • Schlüsselkompetenzen von jungen Menschen stärken (z.B. soziale Kompetenz, Sprachkompetenz, Eigeninitiative)
  • aktive Bürgerschaft, interkultureller Dialog, soziale Inklusion und Solidarität fördern
  • Partizipation junger Menschen am demokratischen Leben und am Arbeitsmarkt unterstützen
  • Zusammenarbeit zwischen Jugendbereich und Arbeitsmarkt verstärken
  • wissens- und forschungsbasierte Jugendpolitik unterstützen
  • Anerkennung non-formaler und informeller Bildung verstärken (z.B. Youthpass)

Schwerpunkte 2019:

  • Inklusion durch Einbindung von Jugendlichen mit weniger Chancen oder erhöhtem Förderbedarf
  • Einbeziehung von Geflüchteten, Asylsuchenden und Migrantinnen und Migranten
  • Diversität, Interkulturalität, interreligiösen Dialog und die gemeinsamen Werte Freiheit, Toleranz sowie Achtung von Menschenrechten fördern
  • Medienkompetenz, kritisches Denken und unternehmerische Initiative junger Menschen erhöhen
  • Kompetenzentwicklung von Jugendarbeiterinnen und Jugendarbeitern, um gemeinsame Werte zu vermitteln und präventive Maßnahmen gegen die Radikalisierung von Jugendlichen zu setzen

Förderungen

Für jede der drei Key Actions - Mobilität, Zusammenarbeit und Beteiligung - gibt es Fördergelder.

Da es um die europaweite Zusammenarbeit geht, ist es notwendig, dass an einem Projekt mindestens zwei, der am Erasmus Programm beteiligten, Länder dabei sein müssen.

Den Förderantrag kannst du bei der sogenannten Nationalagentur stellen, solche Agenturen gibt es nur in den Programmländer (Auflistung der Programmländer bzw. Partnerländer findest du auch auf der WienXtra Website). In der Regel wird der Antrag in dem Land eingereicht, in dem der Großteil der Aktivitäten stattfindet.

Wer kann einen Antrag auf Förderung stellen?

Informelle Gruppen von mindestens 4 Personen zwischen 13-30 Jahren können als Privatpersonen einen Antrag stellen. Die Teilnahme von Personen mit Behinderung wird speziell gefördert. Finanzierung für Inklusionsprojekte

Weiters sind u.a. gemeinnützige Organisationen bzw. Vereine, Jugend NGOs, soziale Unternehmen (z.B. gemeinnützige GmbH) oder öffentliche Einrichtungen auf lokaler, regionaler oder nationaler Ebene (z.B. Magistrat, Schule, etc.) berechtigt, Förderungen zu beantragen.

Anmeldefristen für die einzelnen Key Actions:

  • 5. Februar 2019 um 12:00*
    Projektstart zwischen 1. Mai und 30. September 2019 (für Key Action 2 ab 1. Juni 2019)
  • 30. April 2019 um 12:00*
    Projektstart zwischen 1. August und 31. Dezember 2019 (für Key Action 2 ab 1. September 2019)
  • 1. Oktober 2019 um 12:00
    Projektstart zwischen 1. Jänner und 31. Mai 2020 (für Key Action 2 ab 1. Februar 2020)

Weitere Informationen

In Österreich ist das Interkulturelle Zentrum die Nationalagentur für die Abwicklung und Fördervergabe, hier findest du auch viele weiterführende Informationen.

Im Programmhandbuch stehen Details rund um die Förderkriterien.

Damit ihr euch ungefähr vorstellen könnt, um welche Projekte es in der Praxis geht, könnt ihr in der Datenbank stöbern und die kurzen Beschreibungen zu den geförderten Arbeiten lesen.

Noch mehr Wissenswertes, Kontakte, Links etc. zu Erasmus und Jugend in Aktion auf der Website von Erasmus+ und in den Infos von A-Z auf wienxtra.


Schnellsuche